Wer sich beim Studienberater nach passenden Möglichkeiten nach dem Abi umschaut und dort auf den Studiengang Freizeitmanagement stößt, mag daran spontan erst einmal großen Gefallen finden, denn er klingt recht entspannt und für viele gar nach Urlaubsplanung.

Doch weit gefehlt

Der Freizeitwissenschaftler ist in Teilen dem Tourismus und der Wirtschaft zugeordnet. Seine Aufgaben sind eher psychologischer Natur, mehr als es auf den ersten Blick scheint. Es geht um die Frage, was der Mensch heutzutage braucht, um in seiner Freizeit Erholung, Entspannung und die nötige Ausgeglichenheit zu finden, um seine Aufgaben für Gesellschaft, Familie und Unternehmen perfekt zu meistern.

In England gibt es schon einen Einsamkeitsminister

Dieser soll dem Trend der zunehmenden Isolation im Großstadtleben entgegenwirken. Das ist besonders ein Problem in den älteren Generationen, die sich zunehmend zu alt für irgendwelche Aktivitäten fühlen. Die Problematik ist größer als gedacht, so verursacht sie hohe Schäden für das Gesundheitssystem, schadet ebenfalls der Produktivität der Unternehmen und gefährdet damit die Konkurrenzfähigkeit des gesamten Landes.

England nimmt das Problem so ernst, dass es auf der ministerialen Ebene angegangen wird. In Deutschland gibt man sich eher bedeckt, obwohl die Herausforderungen hier ähnlich groß sind wie in England. Es gibt nun den Freizeitmanager, der forschen, verstehen und idealerweise in die richten Bahnen lenken soll, was ein wenig aus den Fugen geraten ist, um die Menschen wieder glücklicher, zufriedener und damit produktiver zu machen.

Klingt spannend und ist es auch

Es fließen sehr viele Elemente in solch einem Studiengang zusammen, die spannender kaum sein könnten. Ein Beruf mit Zukunft, doch ob wir tausende oder gar zehntausende Absolventen dieses Studiengangs brauchen, ist natürlich fraglich und daher sollten sich die Interessenten nach Abschluss des Studiums mit ihren konkreten Perspektiven auseinandersetzen.

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